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Bildungsurlaub Hamburg (Übersicht)

Inhaltsverzeichnis
Einführung
Wer hat Anspruch?
Welche Inhalte?
Bildungsurlaub buchen
Feststellen, ob Kurse überhaupt anerkannt sind
Nein der Firma aus zwingenden Gründen
Kurse zur Förderung

Einführung

Hamburger Arbeitnehmer haben das Recht auf max. zehn bezahlte Arbeitstage innerhalb von zwei Jahren für die politische oder berufliche Weiterbildung. Der Arbeitgeber trägt dabei die Freistellung von der Arbeit. Die Kursgebühren sind vom Teilnehmer zu tragen.

Hinter dem Begriff "Bildungsurlaub" verbirgt sich das 1976 von der Bundesregierung verabschiedete Recht auf bezahlte Bildungsfreistellung. Da Bildung aber in die Zuständigkeit der Ländergesetzgebung fällt, gibt es in jedem Bundesland unterschiedliche Regelungen und Handhabungen. In 12 der 16 Bundesländer haben Arbeitnehmer inzwischen das Recht, bezahlten Bildungsurlaub zu nehmen

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Wer hat Anspruch?

Alle vollzeit- oder teilzeitbeschäftigten Arbeiter und Angestellten sowie Auszubildenden mit Arbeitsschwerpunkt in Hamburg haben Anspruch auf bezahlte Freistellung von der Arbeit für Bildungsurlaubsveranstaltungen, die in Hamburg anerkannt wurden. Teilzeitbeschäftigte können im Rahmen ihres Beschäftigungsanteils Bildungsurlaub beanspruchen.

Der Arbeitgeber trägt dabei die Freistellung von der Arbeit und zahlt das Arbeitsentgelt fort. Die Kursgebühren sind vom Teilnehmer zu tragen.

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Welche Inhalte?

Die Freistellung von der Arbeit durch Bildungsurlaub soll Arbeitnehmern die Teilnahme an anerkannten Veranstaltungen sowohl der politischen Bildung als auch der beruflichen Weiterbildung oder die Qualifizierung für die Wahrnehmung ehrenamtlicher Tätigkeiten ermöglichen.

Politische Bildung soll das Verständnis der Arbeitnehmer für gesellschaftliche, soziale und politische Zusammenhänge verbessern, um damit Mitsprache und Mitverantwortung in Staat, Gesellschaft und Beruf zu fördern.

Berufliche Weiterbildung soll den Arbeitnehmern dazu verhelfen, ihre berufliche Qualifikation und Mobilität zu erhalten, zu verbessern oder zu erweitern. Zur beruflichen Weiterbildung zählt alles, was Arbeitnehmer im Beruf anwenden können etwa Fremdsprachen- oder Computerkenntnisse, kommunikative und soziale Kompetenz.

Die Qualifizierung für die Wahrnehmung ehrenamtlicher Tätigkeiten durch Bildungsurlaub ist für ehrenamtliche Tätigkeiten als Richterin oder Richter, Vormünder, Übungsleitungen im Rehabilitationssport, Übungsleitungen im Breitensport und Jugendleitung in Vereinen, die dem Deutschen Sportbund angeschlossen sind, sowie Jugendleitungen in der offenen Kinder- und Jugendarbeit und der Jugendverbandsarbeit möglich.

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Bildungsurlaub buchen

Suchen Sie sich eine Veranstaltung aus. Klären Sie mit Ihrem Arbeitgeber den passenden Zeitpunkt der Freistellung im Betrieb - planen Sie Angebote möglichst zu Zeiten, in denen keine Arbeitsengpässe auftreten.

Melden Sie sich direkt beim Veranstalter für das Seminar an. Weisen Sie ihn darauf hin, dass Sie eine Anmeldebescheinigung nach dem Hamburgischen Bildungsurlaubsgesetz benötigen. Vom Veranstalter erhalten Sie die vorgeschriebene Anmeldebestätigung, die Sie dann zusammen mit Ihrer Mitteilung über den Bildungsurlaub so früh wie möglich, in der Regel mindestens sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn, bei Ihrem Arbeitgeber einreichen.

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Feststellen, ob Kurse überhaupt anerkannt sind

Die Schulbehörde veröffentlicht ein Verzeichnis aller anerkannten Kurse. Im sogenannten Anerkennungsverzeichnis sind die für den Bildungsurlaub zugelassenen Kurstitel aufgelistet - gegliedert nach Themen. Die gedruckte Form des Anerkennungsverzeichnisses wurde seit 2009 durch eine Website abgelöst. Hier sind Angebote über drei Zugriffswege ermittelbar: Über den Anbieternamen, die Sachthemengebiete oder durch eine Stichwortsuche. Die Webadresse lautet: http:/­/­bildungsurlaub-hamburg.­de.

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Nein der Firma aus zwingenden Gründen

Die Freistellung zum beantragten Zeitpunkt kann nur abgelehnt werden, wenn zwingende betriebliche Belange oder Urlaubswünsche anderer Arbeitnehmer, die z.B. unter sozialen Gesichtspunkten den Vorrang verdienen, entgegenstehen. Zudem gilt generell bei einer Neueinstellung eine Wartefrist für das Jahr der Einstellung. Der Anspruch beginnt ab dem Folgejahr.

Musste der Arbeitgeber einen Bildungsurlaub aus zwingenden Gründen ablehnen, ist der Freistellungsanspruch auf das darauf folgende Kalenderjahr, bei Veranstaltungen der beruflichen Weiterbildung auf den folgenden Zweijahreszeitraum zu übertragen.

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Kurse zur Förderung

  • Ggf. sind zur Förderung nicht alle Kurse gerade im Angebot
Rechercheziele  
 •  Bildungsurlaub (Bildungsfreistellung, 420 Kurse zur Förderung)  i 
Erstellt 2018-04-27 01:05:36 in 0,114 s

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