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Aufstiegsweiterbildung (Übersicht)

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Inhaltsverzeichnis
Einführung
Die Aufstiegsberufe auf einen Blick:

Einführung

Aufstiegsfortbildung soll dazu dienen, durch Erweiterung von Qualifikationen im Beruf weiterzukommen. Eine entsprechende Fortbildung gibt es für den Personenkreis in Industrie, Handel, Dienstleistung und Handwerk, zum Beispiel zum Handwerksmeister, Fachkrankenpfleger, Fach- oder Betriebswirt. Sie ist durch „öffentlich-rechtliche Regelungen“ der Länder (z.B. Fachschulverordnungen), des Bundes (Berufsbildungsgesetz) oder der Kammern (z.B. Meisterprüfung) festgelegt. Es gibt aber auch „privatrechtlich“ geregelte Abschlüsse, die an keine gesetzlichen Vorgaben gebunden sind, dennoch in der Wirtschaft anerkannt und mit einem positiven Image besetzt sind.

Fortbildungsberufe mit einer „öffentlich-rechtlich geregelten Fortbildungsverordnung“ sind in der Regel bundesweit einheitlich geregelt und staatlich anerkannt. Als Zugangsvoraussetzung werden eine abgeschlossene Berufsausbildung und/oder eine einschlägige, meist mehrjährige Berufserfahrung erwartet. Abschlüsse dieser Art ermöglichen bundesweit und betriebsunabhängig planbare Karrieremöglichkeiten, auch in Richtung Studium. Die Kultusminister der Bundesländer einigten sich 2009 darauf, dass Meister, Techniker und Fachwirte ein allgemeines Hochschulzugangsrecht erhalten. Damit ist der Fortbildungsabschluss der allgemeinen Hochschulreife, dem Abitur, gleichgesetzt.

Daneben gibt es auch eine Vielzahl „privatrechtlich“ geregelter Fortbildungsabschlüsse. Das wesentliche Kennzeichen dieser Abschlüsse ist, dass sie an keine gesetzlichen Vorgaben gebunden sind, also auch nicht staatlich anerkannt sind. Doch für die Wirtschaft haben sie einen zum Teil hohen Wert, denn häufig fehlen in manchen Branchen vergleichbare Abschlüsse mit „öffentlich-rechtlicher Regelung“. Da die Zugangsvoraussetzungen offener gestaltet sind, bieten sie eine Chance, sich beruflich für eine andere Fachrichtung zu qualifizieren, ohne schon einschlägige Berufserfahrungen vorweisen zu können.

Auf jeden Fall werden Weiterbildungsinitiativen solcher Art von den Arbeitgebern gern gesehen. Es ist allerdings keineswegs garantiert, dass die Mühen der Fortbildung nahtlos in einen betrieblichen Aufstieg münden. Eine hohe berufliche Qualifikation ist jedoch immer noch die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit.

Das Angebot der Aufstiegsfortbildungen ist fast unerschöpflich und schwer durchschaubar. Wer viel Geld in die eigene Zukunft zu investieren bereit ist, sollte sich vorher gut überlegen: Was will ich erreichen? Wie viel Zeit kann ich aufbringen? Inwiefern unterscheiden sich die Angebote? Welches Angebot passt zu meinem angestrebten Ziel?

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Die Aufstiegsberufe auf einen Blick:

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