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Blended Learning

Wird E-Learning mit Präsenzphasen vermischt, spricht man von Blended Learning. Somit ist Blended Learning letztlich nur Präsenzunterricht in dem E-Learning-Material eingesetzt wird. Und wenn der Präsenzteil unter 50% sinkt, wird es zulassungspflichtiger Fernunterricht.

Wörtlich übersetzt bedeutet Blended Learning "gemischtes Lernen". In Deutschland wird manchmal auch der Begriff "hybrid" dafür verwendet. Der Begriff fand ausgehend von den USA weite Verbreitung, nachdem deutlich wurde, dass viele E-Learning-Angebote ohne persönlichen Kontakt und einen Methodenmix nur sehr schwer akzeptiert werden und damit ineffizient bleiben. So wurden die Vorteile beider Lernformen genutzt und kombiniert.

Die Faustformel für Mischformen: Lerneinheiten, bei denen man handeln soll (anwenden, ausprobieren), werden im Präsenzseminar durchgeführt, reine Inhalte werden über Lern-Software vermittelt und im Internet-Online-Kurs tauscht man sich aus und übt.

  • Lern-Software und Präsenzseminar: Die Lern-Software wird für die Inhalte genutzt, die man allein lernen kann – zu Hause, im eigenen Tempo und in der Zeit frei einteilbar. Allerdings werden auch hier Fristen festgesetzt: Bis zum nächsten Seminartreffen muss ein bestimmter Inhalt gelernt sein. Das Präsenzseminar wird für den Teil des Lernprozesses genutzt, bei dem Lehrer und motivierende Gruppe am sinnvollsten sind. Da wird dann das neue Wissen angewendet, vertieft, hinterfragt usw.
  • Online-Kurs und Präsenzseminar: Auch hier wird die Lern-Software für die Inhalte genutzt, die man allein lernen kann – zu Hause, im eigenen Tempo und in der Zeit im Prinzip frei einteilbar. Allerdings gibt die »Schule« auch hier Termine vor: Bis zum nächsten Seminartreffen muss ein bestimmter Inhalt gelernt sein. Einer der Vorteile von Online-Kursen ist, dass über das Internet flexibel Zusatzinformationen geliefert werden können - z.B. entsprechend den speziellen Anforderungen der Kursteilnehmer. Außerdem können die Möglichkeiten der Online-Kommunikation genutzt werden: Chats, E-Mails, Aufgaben »abgeben« und »abholen«, gemeinsame Daten verwalten usw. Meistens beginnen diese Kurse mit einem Treffen zum Kennenlernen. Bei diesem ersten Treffen werden auch der Kursablauf und die Anwendung der technischen Hilfsmittel erklärt. Später werden im Präsenz-Seminar dann z.B. die Inhalte angewendet, welche die Teilnehmer online gelernt haben, es gibt Zusatzinformationen, Übungen usw. Die Online-Phasen kann man oft zeitlich frei einteilen – das heißt aber auch: Niemand treibt an – eine echte Herausforderung an die Selbstdisziplin.
  • Lern-Software mit Online-Anbindung: Mit Hilfe der Online-Unterstützung kann man zum Thema der Software im Internet chatten, anderen »Schülern« E-Mails schreiben, Lerngruppen bilden und miteinander Dateien und Dokumente austauschen, Lösungen der Übungsaufgaben an Dozenten weiterleiten usw. Nicht jede online-unterstützte Software bietet all diese Möglichkeiten.
  • Lern-Software mit Online-Anbindung und Präsenzseminar: Der Kombination sind kaum Grenzen gesetzt: Sie nehmen an einem Online-Kurs teil, in dem Sie einen Lehrer haben und mit einer Gruppe zusammen lernen. Dazu bekommen Sie zu einigen Themen Lern-Software, damit Sie auch offline – also ohne Kosten für die Internet-Leitung - in aller Ruhe lernen können. Zusätzlich treffen Sie sich mit der Gruppe in Präsenzseminaren, um dort das neue Wissen anzuwenden.

Kurse zum Suchwort

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Rechercheziele  
 •  Blended Learning (137 Kurse zur Unterrichtsart)
Erstellt 2018-04-27 01:27:20 in 0,125 s

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